Jahrestagung 2012
Ausblick auf die Jahrestagung 2012
Die gestiegene Lebenserwartung der Bevölkerung hat dazu beigetragen, dass bisher noch nie so viele Menschen ihre „Silber- oder Goldhochzeit“ feiern konnten. Gleichzeitig erhöhte sich aber auch die Scheidungsrate im höheren Lebensalter deutlich.
Die Praxis zeigt, dass immer mehr ältere Paare ein vielfältiges Beratungsangebot für ihre individuellen Anliegen nutzen. Eine Fülle klinischer Konzepte und das verfügbare theoretische Wissen unterstreichen, dass die Beratungsarbeit mit älteren Paaren zwischenzeitlich eine relevante und interessante Arbeit darstellt.
Wir freuen uns daher sehr, Ihnen/Euch eine informative Jahrestagung ankündigen zu können, bei der uns renommierte Referenten zum aktuellen Thema „Ältere Menschen in der Paarberatung“ interessante Einblicke geben werden.
Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, die Neugier auf ältere Menschen und ihre Paarbeziehungen zu wecken. Dazu werden wir typische Anliegen dieser neuen Zielgruppe sowie hilfreiche Interventionsmöglichkeiten praxisnah und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Dienstag, 09. Oktober:
Ausdehnung des Alters in der Gesellschaft des Langen Lebens
Den Einstieg gestaltet Frau Krecan-Kirchbichler.
In ihrem Vortrag berichtet sie über die soziologisch-gesellschaftlichen Aspekte.
Altern in Freiheit und Würde
Abgerundet wird der erste Vormittag durch einen Beitrag von Frau Dr. theol. Habersetzer.
Sie beleuchtet die theologisch-pastoralen Aspekte.
Korrosion oder Kollision? - Zur Situation älterer Menschen in der Paarberatung
Am Nachmittag des ersten Tages erwartet uns zunächst ein Vortrag von Frau Prof. Fooken.
Unter obigem Titel soll das neue Beziehungspanorama älterer Paare veranschaulicht werden, um anschließend gemeinsam über möglicherweise neue Verortungen und Selbstverständnisse der Paarberatung für ältere Menschen zu diskutieren.
Wie eine Demenz eine Beziehung verändert
Zum Abschluss des ersten Tages referiert Frau Prof. Engel über Ursachen, Herausforderungen und Lösungsansätze.
Mittwoch, 10. Oktober:
Übergangsrituale in kritischen Lebenssituationen
Am zweiten Tag beschäftigen wir uns zusammen mit Frau Dr. Hirmer ganztägig mit dem Thema "Übergangsrituale in kritischen Lebenssituationen".
Rituale betonen die unterschiedlichen Phasen von Übergängen und geben jeder Phase eine besondere Wertschätzung. Jeder Übergang wird nur dann erfolgreich bewältigt, wenn alle diese Phasen bewusst durchlebt werden. Wie diese Rituale wirken und wie sie im beraterischen bzw. therapeutischen Kontext genutzt werden können soll praxisnah und möglichst an eigenen Fallbeispielen erarbeitet werden.
Weitere Informationen ...
... zu den Themen sowie das Tagungsprogramm finden Sie in Kürze an dieser Stelle.

